Fake Google‑Bewertungen erkennen: Checkliste für Hotels
Fake‑Bewertungen können Conversions und Team‑Moral schädigen. Hier ist die Hotel‑Checkliste: typische Muster, welche Belege Sie sammeln, wie Sie sicher antworten und wann Entfernung möglich ist.
Hotels sind ein häufiges Ziel für Fake‑Reviews:
- Wettbewerber, die Ratings drücken wollen,
- „Review Bombing“ nach einem Ereignis,
- Verwechslungen (falsches Hotel),
- Spam‑Accounts.
Das Problem: Fake kann auf den ersten Blick echt wirken – und eine emotionale öffentliche Antwort macht es oft schlimmer.
Dieser Guide liefert eine klare Checkliste: Woran erkennen Sie Fake, was tun Sie als Nächstes – und wie antworten Sie sicher.

Erstmal: „Fake“ ist nicht gleich „negativ“
Hart oder unfair heißt nicht automatisch Fake.
Trennen Sie:
- echt, aber negativ: empathisch antworten + Service‑Recovery
- möglicherweise nicht echt: neutral antworten + Details erfragen + intern prüfen
- Richtlinienverstoß: melden (und parallel ruhig antworten)
Templates: How to Respond to Negative Hotel Reviews
Red Flags für Fake‑Google‑Bewertungen
Ein Signal allein ist kein Beweis. Achten Sie auf Muster:
1) Keine konkreten Aufenthaltsdetails
- keine Daten
- kein Bereich genannt (Housekeeping, Frühstück, etc.)
- nur allgemeine Beschimpfungen
2) Story passt nicht zu Ihrem Hotel
- Amenities, die Sie nicht haben
- falsche Stadt/Lage
- Beschwerden über Services, die Sie nicht anbieten
3) Plötzlicher Spike (Review Bombing)
Mehrere 1‑Sterne‑Reviews in kurzer Zeit mit ähnlichem Wording.
4) Copy/Paste‑Muster
Wiederholte Phrasen über mehrere Reviews hinweg.
5) Verdächtige Reviewer‑Historie (wenn sichtbar)
- viele Reviews in vielen Städten in kurzer Zeit
- fast nur 1‑Sterne
- generische Profile ohne Kontext
Was Sie intern prüfen sollten (bevor Sie öffentlich antworten)
5‑Minuten‑Check:
- Gibt es eine passende Reservierung? (wenn möglich)
- Passt die Beschwerde zu bekannten Incidents?
- Gibt es ähnliche Reviews am selben Tag?
- URL/Screenshot sichern.
- Entscheidung: nur antworten oder antworten + melden.
Sollte man auf vermutete Fakes antworten?
Meist ja – sonst wirkt es wie Ausweichen.
Wichtig: antworten ohne
- öffentliche Anschuldigungen,
- private Daten,
- Eskalation.
Vorlage: „Wir finden keinen passenden Aufenthalt“
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wir nehmen Hinweise ernst, können aber anhand der Angaben keinen passenden Aufenthalt zuordnen. Wenn Sie kürzlich bei uns waren, kontaktieren Sie uns bitte mit dem Aufenthaltsdatum, damit wir das prüfen können.
Vorlage: „Möglicherweise falscher Standort“
Vielen Dank für Ihre Nachricht. Es ist möglich, dass sich die Bewertung auf ein anderes Unternehmen oder einen anderen Standort bezieht. Wenn Sie Datum und ein paar Details teilen, prüfen wir das gern.
Wann kann Google eine Fake‑Bewertung entfernen?
Meist braucht es einen Policy‑Grund:
- Spam/Fake Engagement
- Off‑Topic
- Hassrede/Bedrohung
- persönliche Daten
- Interessenkonflikt
Removal‑Guide: How to Remove Google Reviews
Wie Sie den Effekt von Fakes langfristig reduzieren
Fake‑Reviews schaden weniger, wenn Ihr Profil „gesund“ wirkt:
- kontinuierlich neue Reviews
- konsequente Antworten
- sichtbare Service‑Recovery
Start:
Wie ReviewAgent praktisch hilft
Das Schwierige ist nicht eine Antwort, sondern Konsistenz bei Volumen.
ReviewAgent hilft:
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- Freigaben für sensible Fälle zu halten
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