Google My Business optimieren (Google Unternehmensprofil) – Guide für Hotels
Ein praxisnaher Hotel‑Guide zur Optimierung Ihres Google Unternehmensprofils: Kategorien, Ausstattungsmerkmale, Fotos, Beiträge, Q&A und ein Review‑Workflow, der Klicks und Buchungen steigert.
„Google My Business“ heißt heute Google Unternehmensprofil (GBP) – gesucht wird aber weiterhin nach „Google My Business optimieren“. Ziel bleibt gleich: in Google Suche und Maps besser gefunden werden und Profil‑Aufrufe in Anrufe und Buchungen verwandeln.

Die 2‑Minuten‑Checkliste (Startpunkt)
- Richtige Hauptkategorie wählen (und stabil halten).
- Alle Kernfelder ausfüllen: Website, Telefon, Adresse, Check‑in/out, Attribute.
- Regelmäßig starke Fotos ergänzen.
- Beiträge veröffentlichen (Angebote, Events, Updates).
- Einen klaren Review‑Workflow etablieren (fragen, monitoren, antworten).
Wenn Sie nur eine Sache konsequent tun: Antworten Sie regelmäßig und persönlich auf Bewertungen. Das ist der Hebel, den viele Wettbewerber liegen lassen.
1) Kategorien: das Fundament der Sichtbarkeit
Die Hauptkategorie ist ein starkes Relevanzsignal. Für Hotels ist „Hotel“ meist korrekt, aber es gibt Ausnahmen:
- Boutique‑Haus? Kategorien sollten zur gewünschten Gästesuche passen.
- Gemischtes Angebot (Hotel + Apartments)? Hauptkategorie nicht verwässern, wenn es nicht wirklich zutrifft.
Best Practice: beste Hauptkategorie festlegen, dann wenige passende Nebenkategorien ergänzen. Kein wöchentliches „Category Hopping“.
2) NAP + Website + Buchungslink (damit Klicks nicht verpuffen)
Diese Daten müssen immer stimmen und konsistent sein:
- Name: echte Marke (keine Keyword‑Stopfung).
- Adresse und Telefon: identisch auf Website und OTAs.
- Website: auf die relevanteste Seite verlinken (oft die Property‑Landingpage).
Mess‑Tipp: UTM‑Parameter am Website‑Link nutzen, um GBP‑Traffic in Analytics sauber zu trennen.
3) Ausstattungsmerkmale & Attribute: echte Gästefragen beantworten
Hotels gewinnen Buchungen, wenn Unsicherheit sinkt. Pflegen Sie Attribute, die Suchintention treffen:
- Parken, Frühstück, WLAN
- Barrierefreiheit
- Haustierregeln
- Pool/Spa/Fitness
Nicht überversprechen: falsche Angaben führen schnell zu negativen Bewertungen.
4) Fotos (warum Hotels das wie Inventory behandeln sollten)
Fotos steigern Vertrauen. Ein regelmäßiger Rhythmus schlägt seltene „große Updates“:
- Lobby, Zimmer, Bad (hell, sauber, real)
- Frühstück & öffentliche Bereiche
- Außenansicht & Anreise
- saisonale Updates
Bei mehreren Standorten: Foto‑Guidelines standardisieren, damit die Marke konsistent wirkt.
5) Beiträge: kleiner Aufwand, wiederkehrender Nutzen
GBP‑Beiträge halten Ihr Profil aktiv und helfen beim Schritt von „Recherche“ zu „Buchen“:
- Wochen‑Offer (z. B. Midweek‑Package)
- saisonales Event (Messe‑Woche, Weihnachtsmarkt)
- Renovierungs‑Update (Erwartungsmanagement)
Kurz halten: eine Botschaft, ein CTA.
6) Q&A: lassen Sie nicht andere für Sie antworten
Q&A wird oft ignoriert – und falsche Antworten bleiben dann monatelang sichtbar.
So gehen Sie vor:
- 8–12 echte Fragen vorab platzieren („Gibt es Parkplätze?“, „Wie weit zum Bahnhof?“)
- kurz und faktisch antworten
- regelmäßig prüfen (vor allem vor der Hochsaison)
7) Bewertungen: der Workflow, der Umsatz bewegt
GBP‑Optimierung ist nicht nur Felder und Fotos. Bewertungen und Antworten sind das, was Gäste lesen, wenn sie zwischen ähnlichen Hotels entscheiden.
Mehr Bewertungen bekommen (ethisch)
- nach einem „Happy Moment“ fragen (Check‑in, gelöstes Problem, tolles Frühstück)
- QR‑Code an der Rezeption (keine Incentives)
- Post‑Stay‑E‑Mail mit einer klaren Bitte
Schnell antworten, ohne generisch zu wirken
Nutzen Sie ein Gerüst und fügen Sie ein echtes Detail hinzu:
DANK → KONKRET → ZUSAGE → EINLADUNG
Für den schnellsten Workflow: So antworten Sie in Sekunden auf jede Google‑Bewertung
Damit Antworten nicht wie Copy/Paste wirken: Warum es wichtig ist, Bewertungen individuell zu beantworten
Negative Bewertungen professionell behandeln
Negatives Feedback ist unvermeidbar. Entscheidend ist, wie Sie reagieren und was Sie verbessern.
Playbook: So antworten Sie auf negative Hotelbewertungen: 5 Schritte
8) Multi‑Location: Konsistenz ohne Bottlenecks
Bei Gruppen ist der häufigste Fehler ungleichmäßige Abdeckung.
Richten Sie ein:
- eine Inbox für Reviews (Google + OTAs)
- Tonalitäts‑Guidelines pro Marke
- Manager‑Freigaben für sensible Fälle (1–2 Sterne, Legal/Safety, VIP)
Genau dabei hilft Review Agent: eine Queue, on‑brand Entwürfe, Freigaben und Analytics über Plattformen hinweg.
9) Was Sie tracken sollten (damit Sie verbessern statt raten)
Wenige, beeinflussbare Kennzahlen reichen:
- Antwortquote und Antwortzeit (pro Standort)
- wiederkehrende Themen (z. B. „Lärm“, „Sauberkeit“, „Parken“)
- CTR vom Website‑Link (mit UTMs)
Wenn Sie den Effekt beziffern wollen: ROI‑Rechner.
Fazit
Google My Business optimieren (GBP) ist kein einmaliges Setup. Es ist ein System: korrektes Profil, starke Bilder, regelmäßige Updates und ein konsequenter Review‑Workflow.
Wenn Sie beim schwierigsten Teil Hilfe wollen – schnell, persönlich und konsistent antworten – starten Sie hier: Google Review Agent für Hotels: Der vollständige Leitfaden (2025)
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